Europa League: 1. FC Köln – Roter Stern Belgrad (Vorschau)

Von | 28. September 2017

Nachdem es in der Champions League in dieser Woche für alle drei deutschen Teams wenig zu holen gab, liegt die Hoffnung nun ganz bei den Bundesliga-Teams in der Europa League. Der 1. FC Köln empfängt Roter Stern Belgrad, Hertha BSC Berlin reist nach Östersund und Hoffenheim nach Rasgrad. Der 1. FC Köln konnte sich in der letzten Saison zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren, startete jedoch denkbar unglücklich in die laufende Saison: Nach fünf Niederlagen in Folge zum Saisonauftakt wurde am vergangenen Spieltag beim Unentschieden in der Bundesliga gegen Hannover der erste Punkt eingefahren.

Sieg gegen Belgrad Pflicht

Auf internationalem Parkett verkaufte sich Köln in Arsenal zwar teuer, war bei der 3:1-Niederlage dennoch zurecht unterlegen. Nun kommt es am zweiten Spieltag zum ersten Heimspiel der Kölner. Gegen Roter Stern Belgrad ist für die Kölner schon bald ein Sieg Pflicht, wollen sie die Chance auf ein Überleben der Vorrunde in der Europa League sicher stellen. Die Kölner sind derzeit als einziges Team in Gruppe H der Europa League noch ohne Punkt. Belgrad hatte am ersten Spieltag gegen Baryssau aus Weißrussland unentschieden gespielt.

Risikopartie Köln vs Belgrad

Neben der sportlichen Relevanz des Spiels stehen vor allem die Fans beider Teams vor dem Spiel im Fokus: Die Partie 1. FC Köln gegen Roter Stern Belgrad wird als Risikopartie eingeschätzt – dementsprechend groß wird das Aufgebot der Polizei in Köln sein. Zur Erinnerung: Zum einen haben viele tausend friedlich feiernde Fans in Arsenal einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. Zum anderen sorgten einige hundert von ihnen dafür, dass es zu chaotischen Zuständen am Stadion kam und das Spiel gegen Arsenal verspätet angepfiffen werden musste. Auch die Fans von Roter Stern Belgrad sind nicht gerade als Friedensstifter bekannt. Die Polizei rechnet mit rund 500 Gefährdern, die heute mit nach Köln reisen. Krawalle scheint vorprogrammiert, eine strikte Trennung beider Fanlager Pflicht.

Möge also das sportliche Ereignis überwiegen. Mit einem Sieg könnte der 1. FC Köln zudem neues Selbstvertrauen für die Bundesliga tanken – da geht es am Sonntag gegen derzeit starke Leipziger.

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