Vergewaltigung: Stürmer Yaffa ist auf Kaution wieder frei

Von | 27. Januar 2015

Eintracht Frankfurt muss mit Sicherheit nach diesen Nachrichten ein wenig schlucken. Es wurden nämlich Vergewaltigungsvorwürfe gegenüber dem Nachwuchs-Profi Yusupha Yaffa (18) erhoben. Der Spieler aus Gambio ist als Junior-Nationalstürmer tätig. Er wurde am Sonntag in Gewahrsam genommen und am Montag, nur einen Tag später, dem Haftrichter des Landgerichts Frankfurt vorgeführt.

Die Vorwürfe ermöglichen eine Freilassung auf Kaution

Der Haftrichter hat Haftbefehl erlassen, jedoch eine mögliche Freilassung ermöglicht. Die Kaution liegt bei 100.000 Euro, die von der Eintracht Frankfurt hinterlegt wurde. Ein Ermittler äußerte, dass die Polizei wegen Verdachts der vollendeten Vergewaltigung recherchiert. Der Fall wurde von der K13 übernommen. Hierbei handelt es sich um das Fachkommissariat für Sexualdelikte, die einer weitere und intensivere Prüfung des Falls durchführen werden.

Die Tatvorwürfe

Der Spieler wohnt in dem Jugendinternat des Bundesligisten. Yaffa ist in der Nacht zum Sonntag bei dem Profi Carlos Zambrano und verbringt mit ihm Zeit in seiner Wohnung in Sachsenhausen. Eine Frau ist zusätzlich anwesend.  Laut dem Polizeibericht geschieht die Tat in dieser Nacht. Yaffa und die Frau sollen sich zu der Tatzeit alleine in der Wohnung aufgehalten haben. Sein Freund Zambrano soll sich mit einem weiteren Mitspieler draußen aufgehalten haben. Was in der Wohnung genau passiert ist, jedoch noch immer unklar. Die Frau rief nämlich die Polizei und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, damit DNS-Spuren gesichert werden. Beamte nahmen den jungen Spieler in der Wohnung fest und brachten ihn in die Gewahrsamszelle in Frankfurt.

Bislang wird zu den Tatvorwürfen geschwiegen. Der Chef von Frankfurt Heribert Bruchhaben äußert, dass er die Unschuld des Spielers vermutet. Der Verein hat dem Spieler einen Rechtsbeistand zur Verfügung gestellt. Bislang sind weitere Fakten nicht aufzudecken, da noch immer viele Informationen zu diesem Fall fehlen. Bisher hatte der Chefjustiziar zu Yaffa keinen Kontakt, um diesen befragen zu können. Das Strafmaß wird abgewartet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.