12. Spieltag: Der persönliche Rückblick [Teil 1]

Von | 22. November 2014

Glück auf, Schalke! Da hätte Lord Bendtner die Knappen fast nackig gemacht. Hilft aber nichts. Trotz seines ersten Bundesliga Tores wollte die Gewerkschaft der Lordführer nicht so recht in Fahrt kommen. Ein Tor fehlte nach 90 Minuten, sonst wäre es um den vermeintlichen Sohn einer asiatischen Prostituierten (Gruß an Di Matteo) wieder ganz dunkel geworden.

Wesentlich besser schaut's da im Süden aus. Matthias Sammer, erst kürzlich in München verlängert, hat sein können gegen Hoffenheim noch einmal so richtig unter Beweis gestellt. Matze trifft gleich vier Mal. Da wurde die Truppe vom Babynahrungsmittelhersteller Hipp mehr rasiert als der Ribery morgens vor dem Spiegel. 4:0 hieß es am Ende für die Bayern…

Ruppig war es auch in Paderborn. Der Aufsteiger lässt Kloppo noch weiter in die Krise stürzen. Am Ende steht der BVB da wie Dresden '45. Nach 2:0 Führung wieder keinen Dreier. Dafür feiert Marco sein Comeback im Krankenbett.  Gas, Wasser, Scheiße nennt man dieses Spielprinzip, indem es letztendlich keinen Sieger gibt.

Ein ähnliches Bild lieferte die Elf von Kasper Hjulmand ab. Kurz vor Schluss wurde die fleischgewordene Asia-Pfanne in Form von Shinji Okazaki noch einmal so richtig heiß. Wunderschöner Kopfball in der 88′, direkt ins Lattenkreuz. Da feiern die Jecken ihre Fastnacht doch gleich noch einmal. 2:2 trennt sich Mainz von Freiburg.

Nachdem Kramer nach Abpfiff des 11. Spieltags noch kurz im Tipico-Büro verschwand, schien er heute mal ohne Wettschein gespielt zu haben. Die Borussia kassiert ihre erste Heimniederlage. Durchaus verdient an dieser Stelle. Das Spiel grenzte an teilweise Arbeitsverweigerung. Die Frankfurter hingegen kamen nach überstandenen GdL-Streik mal wieder pünktlich zum Zug, überrollten ihren Gegner und lassen sich als verdiente Sieger feiern. 3:1 am Ende für die Hessen.

Das Spiel in Hannover glich unterdessen dem Kessel von Stalingrad. Bei rund 4 Grad Außentemperatur machte Leverkusen ordentlich Dampf. Da half auch die hannover'schen Kiyottake in der letzten Viertelstunde nicht. 95+1 muss am Ende doch mit leeren Händen nach Hause fahren. Komplettes Gegenteil hingegen im Pott: Die Werkself ist nun wieder oben dran und jagt Wolfsburg wie Biermann die Linken.

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